Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit richtet sich neu aus und verstärkt die Kooperation mit der Privatwirtschaft, besonders mit dem deutschen Mittelstand. Bundesentwicklungsminister Niebel sagte zum Auftakt der Veranstaltungsreihe "wirtschaft.entwickelt.global" in Stuttgart: "Wenn deutsche Mittelständler in Entwicklungsländern sozial- und umweltverträglich investieren, ist dies die beste Entwicklungsarbeit – zu beiderseitigem Nutzen". Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fungiere dabei als Schnittstelle zwischen Bund und Ländern, zwischen Politik und Unternehmen sowie Verbänden, um eine Partnerschaft zwischen allen Beteiligten anzubahnen. Der Veranstaltung in Stuttgart sollen weitere in anderen Bundesländern folgen.
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Gemessen an den Mitteln, die notwendig sind, um den Flutopfern in Pakistan zu helfen, seien die bisher 68 Millionen Euro, mit denen sich die Bundesrepublik an den Spenden beteiligt, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die verbreitete Sorge, dass Spendengelder fehlgeleitet werden, sei aber unbegründet, so Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP). „Wir arbeiten nur mit altbewährten Organisationen wie dem Roten Kreuz oder Malteser zusammen“. Da fließe "kein Cent in falsche Hände", so Niebel. Mehr hier
17.8.2010 SWR2-Tagesgespräch: Dirk Niebel (MdB) im Gespräch mit Marion Theis: Hilfsgelder in Pakistan zu verteilen ist "logistische Schwerstarbeit. Deutsches Geld für Pakistan landet nicht in falschen Kanälen. Das Interview zum Nachlesen und Nachhören.
Spendenkonten- Hilfen für die Opfer

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Dirk Niebel, Botschafter Jean-Robert Saget
Foto: BM
Sechs Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti überreichte am Montag die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung im Beisein von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel einen Spendenscheck in Höhe von 300.000 Euro an die gemeinnützige Organisation "Unsere kleinen Brüder und Schwestern".
Dirk Niebel hatte im Mai die Kindernothilfe im haitianischen Port-au-Prince besucht und berichtete von seinen Eindrücken vor Ort. Niebel sagte: "Die Menschen in Haiti sind noch immer auf Hilfe angewiesen. Über die Nothilfe hinaus beteiligt sich die Bundesregierung am langfristigen Wiederaufbau, um den notleidenden Menschen wieder eine wirtschaftliche Grundlage und eine Perspektive zu geben. Ich freue mich, dass unzählige private Initiativen und Unternehmen den Wiederaufbau unterstützen." Mehr hier
