Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und FDP-MdB aus dem Wahlkreis Heidelberg

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Donnerstag, 17. Mai 2012

Der Tagesspiegel, 29.11.2009

Ich wusele mich zurecht

"Ich wusele mich zurecht"

Entwicklungsminister Dirk Niebel über den Kibbuz und seine Idee von einer werteorientierten Politik

Herr Niebel, Sie waren acht Jähre lang Berufssoldat. Was haben sie bei der Bundeswehr für das Amt des Entwicklungsministers gelernt?

Ich habe dort meine psychischen und physischen Grenzen kennen gelernt. Das kommt mir bei jeder neuen Aufgabe zugute.

Und was haben Sie für Ihr neues Amt in dem einen Jahr gelernt, in dem Sie in Israel in einem Kibbuz gelebt haben?

Ich arbeitete in der Landwirtschaft und in der Fischzucht. Seither weiß ich, wie Nahrungsmittel produziert werden. In dem Kibbuz lebten viele Jugendliche aus allen möglichen Ländern. Das hat damals meinen Horizont sehr erweitert.

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Passauer Neue Presse, 27.11.2009

Das Militärische ist nur ein Teil des Einsatzes

Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) kündigt mehr zivile Anstrengungen in Afghanistan an. Im Fall Jung fordert er "Aufkllärung und Transparenz". Die Fragen stellte Rasmus Buchsteiner.

Frage: Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) will nach den neuen Enthüllungen zum NATO-Bombardement auf zwei gekaperte Tanklaster in Afghanistan nicht zurücktreten. Welche Konsequenzen müssen aus dem Fall gezogen werden?

Antwort: Die Bevölkerung in Deutschland muss sich darauf verlassen können, dass sie zu jeder Zeit über die Entwicklungen in Afghanistan korrekt informiert wird. Deshalb ist es gut, dass Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg schnell und entschlossen gehandelt hat. Wir brauchen Aufklärung und Transparenz, gerade in Afghanistan.


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domradio, 23.11.2009

EU-Stufenplan ist keine völkerrechtliche Verpflichtung

Der neue Entwicklungsminister Dirk Niebel erteilt der Erhöhung der Entwicklungshilfe nach dem EU-Stufenplan auf 0,51 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erteilt er eine Absage. Dennoch will er für einen höheren Etat kämpfen und betont das 0,7-Prozent-Ziel bis 2015. Im epd-Interview


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dradio, 20.11.2009

Niebel fordert mehr Geld für Entwicklungshilfe

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hat angekündigt, auf eine Ausweitung seines Etats hinzuwirken. Deutschland habe sich international verpflichtet, dass im Jahr 2015 die Entwicklungshilfe 0,7 Prozent des Bruttosozialprodukts betrage, sagte der FDP-Politiker anlässlich des 20. Jahrestages des Bestehens der UNO-Kinderrechtskonvention.


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Frankfurter Allgemeine, 20.11.2009

Entwicklungshilfe muss sich überflüssig machen

Dirk Niebel: "Nach meinem von viel Kritik und Häme begleiteten Beginn kann ich nur erfolgreich sein"

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Südkurier, 09.11.2009

Echte Partner für uns

Der neue Entwicklungsminister Dirk Niebel will, dass deutsche Unternehmen künftig mehr von der Entwicklungszusammenarbeit profitieren. Damit setzt er sich deutlich von seiner Vorgängerin Heidemarie Wiezcorek-Zeul ab.


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Hamburger Abendblatt, 07.11.2009

Wehrpflicht schnellstmöglich abschaffen

Der frühere FDP-Generalsekretär über die Verbindlichkeit des Koalitionsvertrags und seine wichtigsten Ziele.


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Mannheimer Morgen, 06.11.2009

Wir kämpfen auch gegen Bildungsarmut

Dirk Niebel, der neue Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, über seine politische Handschrift.

Berlin. Ihn hatte niemand auf der Rechnung: Als Arbeitsminister war Dirk Niebel im Gespräch und als Fraktionschef der FDP - geworden ist er Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Sorge, damit werde das traditionsreiche Ressort zu einer Unterabteilung des Auswärtigen Amtes degradiert, weist der 46-jährige im Gespräch mit unserer Zeitung allerdings zurück. Die FDP, findet er, habe das Haus aufgewertet.

 

In einem Ministerium, das die FDP auflösen wollte, sitzt jetzt ihr ehemaliger Generalsekretär als Minister ? ein Experte für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Kann das gut gehen?

Niebel: Erstens gibt es auch hier jede Menge Arbeit. Zweitens habe ich ein Ressort mit hohem sozialem Anspruch übernommen. Drittens ist die Besetzung mit dem ehemaligen Generalsekretär der FDP eine Aufwertung des Ministeriums, weil seine Auflösung nun nicht mehr notwendig ist. Da sowohl das Auswärtige Amt als auch das Wirtschaftsministerium und mein Ministerium von Freidemokraten geführt werden, wird es die vielen Abstimmungsprobleme früherer Jahre nicht mehr geben. Sie waren ja der Grund dafür, dass wir die Entwicklungspolitik im Auswärtigen Amt ansiedeln wollten. Nun aber spricht Deutschland im Ausland mit einer Stimme: Genau das wollten wir.



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Rhein-Neckar-Zeitung, 05.11.2009

Wenn's am schönsten ist, soll man was Neues machen

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel über sein neues Amt und die mitunter schwierige Zusammenarbeit mit der Union

Dirk Niebel ist neuer Bundesentwicklungsminister. Der Heidelberger Abgeordnete war zuvor Generalsekretär der FDP!



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