Mit dem Ehrenamt ins Ausland
Das Ziel von „Engagement Global“, der zentralen Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Handeln, ist die Entwicklungszusammenarbeit breiter in der Gesellschaft zu verankern. Die Agentur bündelt bereits bestehende Angebote von 1780 Nichtregierungsorganisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind. Aus diesem Dschungel unübersichtlicher Angebote ist nun eine einzige Ansprech- und Beratungsstelle für zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement geworden, mit einer Adresse, einer Telefonnummer und einer Website. Mit der Einrichtung dieser Servicestelle hat das FDP-geführte Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen weiteren Punkt der im Koalitionsvertrag vereinbarten Strukturreform durchgeführt und die Entwicklungszusammenarbeit noch effektiver gemacht.
„Ehrenamtliches Engagement ist eine nicht mehr wegzudenkende Stütze in unserer Gesellschaft“, so Dirk Niebel, „es bereichert auch den eigenen Horizont“. Sich im Ausland ehrenamtlich zu engagieren, eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, andere Kulturen und Länder kennenzulernen. Dies bietet nicht nur jungen Menschen eine tolle Gelegenheit, Gutes zu tun und gleichzeitig Auslandserfahrungen zu sammeln, sondern auch älteren Menschen, die nach ihrer aktiven Berufstätigkeit ihre Erfahrungen weitergeben wollen. Wer sich dafür interessiert, kann sich direkt an die zentrale Anlaufstelle „Engagement Global“ wenden. Infos gibt es unter: www.engagement-global.de oder unter Tel. 0800 188 7 188.
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg erhält Fördergelder in Höhe von 182.083 Euro
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit seinem Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)“ eine Grundlage zur nachhaltigen Schaffung einer zukunftsfähigen Gesellschaft gelegt. Es ist gezielt auf Innovation für eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet und damit Teil der Hightech-Strategie und der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Das BMBF will diese Entwicklung forcieren, die Voraussetzungen für Innovation der Wirtschaft verbessern und zur Stärkung der Akzeptanz in der Gesellschaft beitragen. Der konkrete Lösungsansatz und eine klare Anwendungsperspektive stehen dabei im Vordergrund.
Das BMBF hat deshalb innerhalb von FONA die Projektförderung der Wasserforschung mit dem neuen Förderschwerpunkt „Nachhaltiges Wassermanagement (NaWaM)“ neu strukturiert. In fünf verschiedenen Themenfeldern wird das BMBF dazu in den nächsten Jahren durch Förderbekanntmachungen die besten Ideen im Wettbewerb auswählen und im Rahmen von Verbundforschungsvorhaben mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis fördern.
Der Bundestagabgeordnete Dirk Niebel aus Heidelberg gibt an, dass die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – Fakultät für Biowissenschaften –Centre of Organismal Studies (COS) – Aquatische Ökologie und Toxikologie mit einer Zuwendung in Höhe von 182.083 Euro gefördert wird. „Im Rahmen der ersten NaWaM-Fördermaßnahme „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf“ war dieses Forschungsprojekt erfolgreich“, stellte Dirk Niebel fest. Die Projektlaufzeit begann am 01. November 2011 und endet am 31. Oktober 2014.
Turbulente Zeiten in Berlin
Auf Einladung von Dirk Niebel (FDP), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, haben politisch interessierte Bürger aus der Kurpfalz an einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin teilgenommen. Das Programm der Reise bot umfangreiche politische, stadtgeschichtliche und touristische Ereignisse.
Im Informationsgespräch im Bundesministerium für Gesundheit ging es vor allem die Themen rund um die Pflege und den demographischen Wandel mit seinen Folgen sowie die Probleme durch den Wegfall der Zivildienstleistenden. Aufschlussreich wurden im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. die zivilen Hilfen, die Bildungschancen in Entwicklungsländern und die globalen Veränderungen thematisiert.
Ein Glanzpunkt der Reise war der Besuch des Bundestages, bei dem die Teilnehmenden zunächst eine Plenarsitzung besuchten. Anschließend bot sich die Möglichkeit zu einer angeregte Diskussionsrunde mit Dirk Niebel und anderen FDP-Bundestagsabgeordneten. Der Bundesminister nahm sich viel Zeit und war offen für Fragen aller Art. Auch die anderen Abgeordneten berichteten aus ihren Sachgebieten und beantworteten unermüdlich die aufkommenden Fragen.
Weitere Programmpunkte dieser politischen Bildungsreise waren der Besuch des Bundeskanzleramtes, der baden-württembergischen Landesvertretung und der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Ein besonderes Highlight war der Besuch in der FDP-Parteizentrale gerade in der Phase nach dem Rücktritt des ehemaligen Generalsekretärs Christian Lindner und vor der Verkündigung des Ergebnisses des Mitgliederentscheids zum Euro-Rettungsschirm. Die Gruppe hatte die Chance, live bei der gerade stattfindenden Pressekonferenz dabei zu sein.
„Alles in allem war es eine gelungene Reise mit viel Programm und sehr interessant. Wir konnten einmal hinter die Kulissen der Bundespolitik und der FDP-Bundespartei schauen. Die tagespolitischen Ereignisse machten das besonders spannend. Der Bundesminister nahm sich viel Zeit für uns und ist super sympathisch“, so die stellvertretende Kreisvorsitzende für Presse und Öffentlichkeitsarbeit der JuLis Heidelberg, Katharina Sowa.
Deutsches Krebsforschungszentrum mit 389.497 Euro gefördert
Wie der Heidelberger FDP-Bundestagsabgeordnete Dirk Niebel mitteilte, wird das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) - Abt. Klinische Epidemiologie und Alternsforschung in Heidelberg in Höhe von 389.497 Euro gefördert. Die Projektlaufzeit begann am 01. Januar 2012 und endet am 30. Juni 2012.
Diese einmalige Fördermaßnahme wird gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Rentenversicherung(RV), den Verbänden der gesetzlichen Krankenkassen auf Bundesebene und dem Verband der privaten Krankenversicherung getragen. Erstmals werden gezielt medizinische, rehabilitative und sektorenübergreifende Fragen erforscht.
Die Förderung „Versorgungsnahe Forschung – Chronische Krankheiten und Patientenorientierung“ hat sich zum Ziel gesetzt die Behandlung und Betreuung chronisch kranker Menschen unter Beteiligung der Betroffenen zu verbessern. Die vorliegende Studie befasst sich mit der Versorgungssituation von Patienten und Patientinnen mit der chronischen Erkrankung Typ II Diabetes in hausärztlicher Behandlung. Durch die Einführung eines strukturierten Behandlungsprogramms, welches unter anderem unterstützende telefonische Beratung enthält, soll die Versorgung dieser Patientengruppe analysiert und verbessert werden. Hierbei steht die nachhaltige Verbesserung der Versorgung durch ein mehr patientenorientiertes Vorgehen im Mittelpunkt. „Chronisch kranke Menschen sind auf gute medizinische Betreuung angewiesen, deshalb ist es wichtig, die Betroffenen aktiv zu beteiligen, um eine möglichst effektive und langfristig wirksame Versorgung zu erreichen“, erläutert Dirk Niebel.
Weinheimer Unternehmen Freudenberg Vliesstoffe KG mit 456.948 Euro gefördert
Die größte Herausforderung, vor der die Automobilindustrie steht, ist die langfristige Sicherung einer umweltverträglichen individuellen Mobilität. Im Hinblick auf die angestrebte Nutzung erneuerbarer Energien und die lokale Emissionsfreiheit werden große Erwartungen in die Elektromobilität gesetzt. Es gilt die Führungsrolle Deutschlands im Automobilbau auch in einer „elektromobilen Zukunft“ zu behaupten. Auf diesem Weg zu marktfähigen Elektrofahrzeugen sind jedoch wesentliche technologische Hürden zu überwinden.
Im Rahmen des Förderschwerpunktes „Schlüsseltechnologien für Elektromobilität-STROM“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werden daher Projekte insbesondere auf den Gebieten Batterieforschung, Energiemanagement und Gesamtfahrzeuge gefördert.
Wie der Heidelberger FDP-Bundestagsabgeordnete Dirk Niebel mitteilte, wird die Freudenberg Vliesstoffe KG aus Weinheim mit einer Zuwendung in Höhe von 456.948 € gefördert. Die Projektlaufzeit begann am 01. Oktober 2011 und endet am 30. September 2014.










