Mit Niebel ins Kino!
Sport überwindet Grenzen und baut Brücken. Sport kann helfen, Konflikte zu entschärfen und verfeindete Parteien über das Spiel wieder ins Gespräch zu bringen. Daher fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zahlreiche Sportprojekte.
Bundesminister Dirk Niebel möchte in Heidelberg persönlich einige dieser Projekte vorstellen und die Bürgerinnen und Bürger einladen, gemeinsam mit ihm den Spielfilm „Invictus - Unbezwungen“ anzuschauen. Dieser Film zeigt am Beispiel der Geschichte der Südafrikanischen Rugbymannschaft, wie Sport eine zerrissene Nation zusammenwachsen lässt und welche Bedeutung das für die gesellschaftliche Entwicklung hat.
Seit 1994 engagiert sich die Bundesrepublik Deutschland in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit in Südafrika. Heute erleben wir ein friedliches, politisches und wirtschaftlich stabiles Land, das stolzer Ausrichter der ersten Fußball-WM auf dem afrikanischen Kontinent ist.
Minister Niebel lädt die Bürgerinnen und Bürger herzlich zu der Veranstaltung ein:
Veranstaltungsreihe „Invictus-Unbezwungen“
Sonntag, 18. Juli 2010, 15:30 Uhr, Einlass ab 15:00 Uhr
Kino „Die Kamera“, Brückenstraße 26, 69120 Heidelberg
Der Eintritt ist frei – soweit Plätze frei sind!
Niebel in Weinheim: Die neue Entwicklungspolitik
„Gerade jetzt in der Zeit der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika ist es möglich die Aufmerksamkeit auf den Schwerpunkt der deutschen Entwicklungshilfe zu lenken“, so Niebel. Er ließ an diesem Schwerpunkt keinen Zweifel und griff ein afrikanisches Musterprojekt auf, um die von seinem Ministerium verstärkt angestrebte Zusammenarbeit zwischen Entwicklungshilfe, Wirtschaft und örtlichen Organisationen darzustellen: Ein Zementwerk in Namibia in das ein schwäbisches Familienunternehmen mit Krediten der Entwicklungsbanken 254 Mio € investiert. „In der Bauphase seien dort 1500 temporäre Arbeitsplätze geschaffen worden. In der Betriebsphase werden, einschließlich der Entwicklungsfolgen im Umfeld, 2300 Arbeitsplätze erwartet“, sagte Niebel begeistert Damit erschließt sich Namibia, das derzeit über keine eigene Zementproduktion verfügt, eine Exportmöglichkeit im nahezu katastrophal unterentwickelten afrikanischen Handel. Mit diesem Beispiel wurde deutlich, was er darunter versteht, wenn er von einer wertorientierten und gleichzeitig interessensgeleiteten Entwicklungshilfe spricht. „ Es ist durchaus im Interesse Deutschlands, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern oder auch Beiträge zur Verbesserung des Weltklimas zu leisten“, hob Niebel hervor. Dabei setze das Ministerium verstärkt auf die Zusammenarbeit mit den Kirchen, den politischen Stiftungen und der Wirtschaft.Niebel verwies auch auf die Aktivitäten in Afghanistan, wodurch die Zivilgesellschaft gestärkt werden soll. Dort würden 430 Mio € für zivile Projekte eingesetzt, von denen 250 Mio € aus Niebels Ministerium kommen. Mittlerweile seien für 200.000 Schülerinnen und Schüler Schulen errichtet und Lehrkräfte ausgebildet worden. Für 900.000 Menschen ist die Wasser- und Elektrizitätsversorgung aufgebaut worden. Diese Hilfen sind die Grundvoraussetzung für eine Abwehr extremistischer Einflüsse.
Die von Niebel angestrebte Verbesserung der Wirksamkeit der Entwicklungshilfe vor Ort hat auch eine organisatorische Seite: ,,Um dies effektiv zu erreichen, habe ich die Zusammenlegung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) und der Gesellschaft für Internationale Weiterbildung und Entwicklung (InWEnt) eingeleitet, was bis November realisiert sein wird.“ Er will damit „die Grabenkriege“ unterschiedlicher Ressorts beenden und hat sich damit vorgenommen, was Vorgängerregierungen nicht geschafft haben. „Es müsse in Zukunft klar sein, dass das Ministerium steuert und die Durchführungsorganisation durchführt. Gegenüber den Partnern vor Ort müsse die Entwicklungshilfe mit einem Gesicht auftreten und nicht durch mehrere sich überschneidende und möglicherweise sich widersprechende Institutionen vertreten werden“, verdeutlichte der Minister energisch.
Niebel ist sichtbar - nach nur acht Monaten Regierungszeit - in seinem Ministerium angekommen. Die Begeisterung, mit der Niebel von seinen Aufgaben und Ergebnissen spricht, ist überwältigend. „Ein interessanter Einblick in die Arbeit der deutschen Entwicklungshilfe, eine höchst erfreuliche Resonanz und eine gelungene Organisation von Herrn Marc-Oliver Krüger“, lobte Dr. Hans Freudenberg, der als Ortsverbandsvorsitzender die Veranstaltung beendete.
Der Bundesentwicklungsminister im Gläsernen Studio: Der Maimarkt-Minister
Dirk Niebel ist Stammgast auf der Mannheimer Messe. Das Gläserne Studio von SWR4 auf dem Maimarkt hat seit über zehn Jahren einen festen Platz im Terminkalender von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Dieses Jahr hat der FDP-Politiker einen Blick hinter die Kulissen des Maimarkt-Radios geworfen.
Gerhard Mandel (SWR4) interviewt Dirk Niebel im Maimarkt-Radio. Mehr hier
Fotos in den Redaktionsräumen des Maimarkt-Radios
Altersgerechtes Wohnen fördern
Über die Hälfte aller Senioren in Deutschland leben im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. Das sind etwa 5 Milionen Bürgerinnen und Bürger. Der demographische Wandel erfordert eine zügige Anpassung des Wohnungsbestandes an die Bedürfnisse der Älteren. Wir Liberale wollen, daß Menschen, wenn sie dies wünschen, in ihren eigenen „vier Wänden“ bleiben können.
Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich deshalb erfolgreich dafür eingesetzt, diese Menschen bei Investitionen mit dem KfW-Programm „Altersgerecht umbauen“ zu unterstützen. Dafür stehen bis 2011 80 Millionen € Bundesmittel für zinsverbilligte Kredite bereit. Aber: viele Senioren bekommen auf dem freien Kapitalmarkt keine Kredite mehr oder wollen keine mehr aufnehmen. Deswegen gibt es ab dem 1. Mai 2010 alternativ die Möglichkeit, bei der KfW einen Zuschuß zu beantragen, mit dem der Umbau gefördert werden kann.
Wohnen im Alter – das ist auch in Heidelberg ein Thema, mit dem wir uns dringend auseinandersetzen müssen. Unsere Stadt bietet traditionell eine besonders hohe Lebensqualität. Sie ist deshalb auch für Senioren als Wohnsitz besonders attraktiv. Die Investitionskosten für altersgerechten und barrierefreien Umbau sind jedoch hoch. Die Bürger unserer Stadt können und sollten vom Förderprogramm „Wohnen im Alter“ profitieren.
Ausführliche Informationen zu diesem Programm gibt es unter www.kfw-foerderbank.de.
Niebel ganztägig auf dem Mannheimer Maimarkt
Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Heidelberg-Weinheim, Dirk Niebel, besucht am Freitag, den 30. April 2010, den Mannheimer Maimarkt.
Auf dem ausführlichen Rundgang, den er gemeinsam mit der neu gewählten Mannheimer FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Birgit Reinemund unternehmen wird, stehen Besuche von Innungen und Verbänden ebenso im Mittelpunkt wie der Besuch von Betrieben aus der Region. Die beiden FDP-Politiker werden außerdem am Stand der FDP-Verbände aus der Metropolregion mit den Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle politische Themen diskutieren.
Für Dirk Niebel „zeigt der Maimarkt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Region in einem eindrucksvollen Rahmen. Die Qualität und Breite des Angebots verdeutlicht, daß die Metropolregion ihren Titel zu Recht führt“.
Auch der Deutsche Bundestag ist auf dem Maimarkt mit einem eigenen Stand vertreten; Niebel wird im Rahmen seines Rundgangs dort einer Schulklasse Rede und Antwort stehen.
Natürlich gehört zum Maimarktprogramm auch ein Besuch im „Gläsernen Studio“ von Kurpfalzradio und ausführliche Gespräche mit Medien- und Pressevertretern.









