Das Interview mit Dirk Niebel zum Nachlesen
Entwicklungsminister Dirk Niebel über die Aussicht, dass nicht alle Millenniumsziele erreicht werden
Der Entwicklungshilfeminister über die Macht der Taliban, die Spendenlage und die Hilfe der Bundesregierung. Zum Interview
Entwicklungsminister Dirk Niebel versichert: Jede Spende kommt bei Bedürftigen an
Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hält an den Milleniumszielen fest. Hilfe zur Selbsthilfe ist für ihn die Basis aller Entwicklungszusammenarbeit.
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) ruft die Deutschen auf, für die Flutopfer in Pakistan zu spenden. Die Menschen dürften angesichts der Naturkatastrophe nicht alleingelassen werden. Zugleich helfe die Unterstützung auch, Islamisten den Nährboden zu entziehen, sagt Niebel. Unser Korrespondent Hagen Strauß traf Niebel in Berlin zu einem Gespräch.
NIEBEL-Interview für „Du & ich“
Interview mit Dirk Niebel (FDP), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, über den Fall Uganda und Ziele der Entwicklungshilfe
Dirk Niebel will die Wirtschaft stärker in die Entwicklungspolitik einbinden. Zum Interview
Dirk Niebel im Gespräch mit Jasper Barenberg über das Konzept der vernetzten Sicherheit. Entwicklungsminister Dirk Niebel hat die Kritik an der angekündigten stärkeren Verzahnung von militärischem Handeln und Aufbauhilfe in Afghanistan zurückgewiesen. Die Hilfsorganisationen könnten weiter unabhängig agieren. Lediglich wenn sie Fördermittel erhalten wollten, müssten sie dort tätig werden, wo die Bundeswehr Verantwortung übernommen habe.
Zum Interview in Wort und Schrift
Das FDP-Bundesvorstandsmitglied, Bundesentwicklingsminister DIRK NIEBEL gab der "Rheinischen Post" das folgende Interview. Die Fragen stellte BIRGIT MARSCHALL:
Frage: Zum Auftakt der Welt-Aids-Konferenz in dieser Woche werfen internationale Organisationen der Bundesregierung vor, ihre Aidshilfe ab 2012 herunterfahren zu wollen. Was sagen Sie denen?
NIEBEL: Für 2011 habe ich wie im Vorjahr wieder 200 Millionen Euro für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria im Haushaltsentwurf vorgesehen. Deutschland hat aber seine rechtlichen Verpflichtungen schon mit Ablauf dieses Jahres erfüllt. Danach richtet sich auch unsere Finanzplanung für die Zeit bis 2014. Im Herbst gibt es eine neue Verhandlungsrunde darüber, ob und in welcher Höhe der GFATM ab 2011 wieder finanziert wird. Etwas, was noch nicht einmal verhandelt ist, hat auch keine Etatreife und kann daher nicht in der Finanzplanung vorgesehen werden.
Frage: Anders gefragt: Wird Deutschland auch ab 2012 wieder 200 Millionen Euro für die Aidshilfe zur Verfügung stellen?
NIEBEL: Wir werden in künftigen Jahren ganz schwierige Haushaltsverhandlungen haben. Darüber hinaus sieht der Koalitionsvertrag vor, dass das Verhältnis von multilateraler und bilateraler Hilfe zugunsten Letzterer verändert wird. Das heißt, das Hauptaugenmerk wird auf der bilateralen Aidshilfe liegen.
Frage: Ähnlich sorgenvoll blicken Entwicklungsexperten auf die deutsche Entwicklungshilfe insgesamt. Deutschland hatte zugesagt, das Verhältnis der Entwicklungshilfe zum Bruttoinlandsprodukt (BIP), die so genannte ODA-Quote, bis 2015 auf 0,7 Prozent zu steigern. Tatsächlich rückt das Ziel wegen der Haushaltskonsolidierung aber in weite Ferne.
NIEBEL: Ich bin erst einmal froh, dass mein Etat für 2011 nicht abgesenkt wurde. Das ist in dieser schwierigen Haushaltslage ein großer Erfolg. Die Bundesregierung bekennt sich im Koalitionsvertrag ausdrücklich zum 0,7-Prozent-Ziel, es zu erreichen wird aber sportlich. Noch wichtiger als eine reine Quote ist aber die Wirksamkeit der eingesetzten Steuergelder in der Entwicklungspolitik. Die verstärken wir, indem wir jetzt die drei Durchführungsorganisationen GTZ, DED und Inwent zu einer schlagkräftigen Organisation zusammenfassen.
Die Leistungen Deutschlands sollen sichtbarer werden
Der FDP-Politiker sieht keinen Widerspruch darin, dass er jetzt ein Ministerium leitet, dessen Auflösung seine Partei früher gefordert hat. Mit Niebel sprach Joachim Riecker.
Interview, erschienen in der MAZ, 15.06.2010
Wie geht die Bundesregierung mit Staaten um, die aggressiv homofeindlich sind wie etwa Uganda? Antworten gibt Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel.
Lesen Sie mehr dazu im Interview
Dirk Niebel erntet nach Anlaufschwierigkeiten gute Zensuren für seine Arbeit als Minister. Er will die Praxis der Entwicklungshilfe gründliche reformieren.
Interview, erschienen im Mannheimer Morgen am 05.05.2010
Entwicklungsminister Dirk Niebel will Anreize für den Menschenrechtsschutz geben
Interview, erschienen in Welt-Sichten am 01.05.2010
Der Namensartikel ist online zu finden auf http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinEntwicklungspolitik/085/s1-bm-niebel-hilfe-kommt-an.html
Der Start ins neue Amt fiel nicht leicht: Dirk Niebel (FDP) übernahm im Oktober 2009 in der neuen Bundesregierung das Entwicklungsministerium. Ruanda, Afghanistan, Vietnam sind jetzt seine Themen - zuvor hatte er als FDP-Generalsekretär Wahlkampf-Strippen gezogen.
Interview, erschienen im Reutlinger General-Anzeiger am 24.04.2010
Interview mit Entwicklungsminister Dirk Niebel über Bundespolitik und Afghanistan
Entwicklungsminister Dirk Niebel fordert eine bessere Ausrüstung der Bundeswehr in Afghanistan. Große Potenziale sieht er in Afrika, das er gerade zusammen mit Guido Westerwelle besuchte
Vor der Bundestagswahl 2009 wollte Dirk Niebel (FDP) das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) abschaffen. Jetzt ist er selber dort Minister, hat in den ersten Amtsmonaten viel Staub aufgewirbelt.
Seine Personalpolitik hat ihn zum umstrittensten Minister der schwarz-gelben Koalition gemacht. Erstmals verteidigt der FDP-Politiker ausführlich sein Vorgehen.
Interview, erschienen im "Hamburger Abendblatt" am 06.03.2020
Die EU-Entwicklungsminister wollen Projekte und Soforthilfe in Haiti besser koordinieren. Der deutsche Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, erklärt die EU-Pläne im Interview.
Entwicklungsminister über das Stellenkarusell in seinem Ministerium
Dirk Niebel im Gespräch mit Jasper Barenberg
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hat die Personalpolitik in seinem Haus gegen Kritik verteidigt. Er habe Stellen mit kompetenten und geeigneten Mitarbeitern besetzt und dabei nicht auf das Parteibuch geachtet. Niebel war von Seiten der Opposition unter Beschuss geraten, weil er mehrere Führungspositionen seines Ministeriums mit FDP-Mitgliedern besetzt hatte.
Das Interview zum Nachlesen und Nachhören
Entwicklungsministerium stellt mehr Finanzmittel bereit
Dirk Niebel im Gespräch mit Jan-Christoph Kitzler
Dirk Niebel (FDP) will die finanzielle Unterstützung des zivilen Aufbaus in Afghanistan aufstocken. Bis 2013 werde sein Ministerium rund 250 Millionen Euro jährlich zur Verfügung stellen, sagte der Entwicklungsminister.
"Die Kappe bleibt"
FDP-Entwicklungsminister Dirk Niebel über sein Markenzeichen im Ausland, Bürgschaften für Atomgeschäfte und Konflikte mit der Agrarministerin
Interview, erschienen in der Wochenzeitung ''Die Zeit'' am 04.02.2010
Entwicklungsminister über eine "selbsttragende Sicherheitsarchitektur"
Dirk Niebel im Gespräch mit Jasper Barenberg
Sicherheit und Verantwortung der afghanischen Autoritäten müssen nach den Worten von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel erhöht werden, damit eine selbsttragende Sicherheitsstruktur in Afghanistan errichtet werden kann. Die Verantwortung dafür müsse an die örtlichen Behörden abgegeben werden.
Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) ist enttäuscht vom Klimagipfel. Nun will er auch Autos und Flugzeuge in den Emissionshandel einbeziehen - und ruft zu Spenden auf
"Ich werde mehr tun als meine Vorgängerin"
Entwicklungsminister Dirk Niebel will auch dem deutschen Mittelstand helfen
Dirk Niebel, 46, früher FDP-Generalsekretär, ist auch zu seiner eigenen Überraschung Entwicklungsminister geworden. Damit führt er ein Ressort, das seine Partei abschaffen wollte - was seinen Start ins neue Amt nicht eben erleichtert hat. Im SZ-Interview erklärt er, was er anders machen will - in Afghanistan und gegenüber China.
"Ich wusele mich zurecht"
Entwicklungsminister Dirk Niebel über den Kibbuz und seine Idee von einer werteorientierten Politik
Herr Niebel, Sie waren acht Jähre lang Berufssoldat. Was haben sie bei der Bundeswehr für das Amt des Entwicklungsministers gelernt?
Ich habe dort meine psychischen und physischen Grenzen kennen gelernt. Das kommt mir bei jeder neuen Aufgabe zugute.
Und was haben Sie für Ihr neues Amt in dem einen Jahr gelernt, in dem Sie in Israel in einem Kibbuz gelebt haben?
Ich arbeitete in der Landwirtschaft und in der Fischzucht. Seither weiß ich, wie Nahrungsmittel produziert werden. In dem Kibbuz lebten viele Jugendliche aus allen möglichen Ländern. Das hat damals meinen Horizont sehr erweitert.
Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) kündigt mehr zivile Anstrengungen in Afghanistan an. Im Fall Jung fordert er "Aufkllärung und Transparenz". Die Fragen stellte Rasmus Buchsteiner.
Frage: Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) will nach den neuen Enthüllungen zum NATO-Bombardement auf zwei gekaperte Tanklaster in Afghanistan nicht zurücktreten. Welche Konsequenzen müssen aus dem Fall gezogen werden?
Antwort: Die Bevölkerung in Deutschland muss sich darauf verlassen können, dass sie zu jeder Zeit über die Entwicklungen in Afghanistan korrekt informiert wird. Deshalb ist es gut, dass Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg schnell und entschlossen gehandelt hat. Wir brauchen Aufklärung und Transparenz, gerade in Afghanistan.
Dirk Niebel: "Nach meinem von viel Kritik und Häme begleiteten Beginn kann ich nur erfolgreich sein"
Dirk Niebel, der neue Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, über seine politische Handschrift.
Berlin. Ihn hatte niemand auf der Rechnung: Als Arbeitsminister war Dirk Niebel im Gespräch und als Fraktionschef der FDP - geworden ist er Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Sorge, damit werde das traditionsreiche Ressort zu einer Unterabteilung des Auswärtigen Amtes degradiert, weist der 46-jährige im Gespräch mit unserer Zeitung allerdings zurück. Die FDP, findet er, habe das Haus aufgewertet.
In einem Ministerium, das die FDP auflösen wollte, sitzt jetzt ihr ehemaliger Generalsekretär als Minister ? ein Experte für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Kann das gut gehen?