„Ich stehe für eine erneute Bundestagskandidatur bereit“
Die Mitglieder der FDP Heidelberg und Teile des Rhein-Neckar-Kreises nominieren am kommenden Montag ihren Kandidaten im Wahlkreis 274 für die Bundestagswahl im nächsten Jahr. Seit 1998 vertritt Dirk Niebel den Wahlkreis für die Liberalen im Deutschen Bundestag. „Ich habe mich entschieden, erneut für eine Kandidatur zur Verfügung zu stehen. Gerne trete ich wieder an“, erklärte der Bundestagsabgeordnete in Heidelberg. Der 49-jährige ist eng mit der Region verbunden und gehörte neben dem Deutschen Bundestag von 2004 bis 2005 auch dem Heidelberger Gemeinderat an. Niebel ist in Heidelberg vielfach ehrenamtlich engagiert: Gegenwärtig ist er im Kuratorium der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte und im Kuratorium der Ghaemian-Stiftung für Kultur und Wissenschaft aktiv.
„Mit einem kraftvollen Wahlkampf nah am Bürger hat die FDP jede Chance, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wir haben im Bundestag die Energiewende angestoßen, sanieren die Euro-Zone, konsolidieren den Bundeshaushalt und haben die Pflegeversicherung reformiert. Die Zahl der Arbeitslosen ist stark zurückgegangen und durch die sehr gute Wirtschaftsentwicklung konnte vielen Menschen neue Perspektiven eröffnet werden. Diese erfolgreiche Politik wollen wir auch nach der nächsten Bundestagswahl fortsetzen“, sagte Niebel.
Dirk Niebel ist seit Oktober 2009 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Als Minister hat er die größte Reform in der Entwicklungspolitik umgesetzt. GTZ, DED und InWent sind unter seiner Führung zur neuen Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) fusioniert. Dies steigert die Nachhaltigkeit und die Zielgenauigkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Mit Engagement Global hat er eine Servicestelle geschaffen, die speziell auf die Bedürfnisse von ehrenamtlichen Vereinen sowie auf die der Kommunen ausgerichtet ist. Das ebenfalls neu gegründete Evaluierungsinstitut stellt eine spürbare Effizienzsteigerung der Entwicklungszusammenarbeit sicher. Inhaltlich hat Niebel als Minister die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft verstärkt, den Einsatz für die Entwicklung ländlicher Räume erhöht und einen besonderen Fokus auf den freien Zugang zu Bildungsangeboten in den Entwicklungsländern gelegt.






